Impfungen



Impfen mit Verstand

...nicht so viel wie möglich sondern nur so viel wie nötig!!!


Viele Hundebesitzer wollen natürlich nur das "Allerbeste" für ihre kleine Fellnase und lassen ihren Begleiter, wie vomTierarzt empfohlen, jedes Jahr (in voller Dosis) aufs Neue impfen.
Natürlich ist die Impfung für jeden Tierarzt eine feste, einplanbare Einnahmequelle und macht ca. 40% seines Einkommens monatlich aus. Wenn man jedoch das Menschenalter berücksichtigt und wie oft er geimpft wird und demgegenüber ein Hundeleben von ca. 15. Jahren gegenüberstellt, der in jedem Jahr seines Lebens mit Impfstoff voll gespritzt wird, kann man nicht mehr von sinnvoll reden. Nun endlich ist es beschlossene Sache und es gibt neue Bestimmungen für das Impfen unserer Fellnasen (Hunde).

Neue Richtlinie für Welpenimpfung:
Auffrischimpfungen bei immunen Hunden unnütz


Der Weltverband der Kleintierärzte WSAVA hat eine neue Richtlinie für die Impfung von Hundewelpen verfasst (Original-PDF). Wichtigste Aussage:

Die regelmäßig durchgeführten „Auffrischimpfungen“ gegen SHP (Staupe-Hepatitis-Parvo) erhöhen den Schutz der Impfung nicht.
Grundsätzlich wird empfohlen, alle Welpen gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose zu impfen. In Ländern mit Tollwutvorkommen sollte die Tollwutimpfung ebenfalls zum Standardprogramm für Welpen gehören.
Die letzte Welpenimpfung sollte im Alter von 14 bis 16 Wochen (nicht früher) erfolgen. Anschließend sollte für 98 Prozent der geimpften Welpen ein jahrelanger, wenn nicht lebenslänglicher Schutz bestehen.
Der Weltverband empfiehlt dann noch eine Auffrischimpfung 12 Monate nach Abschluss der ersten Impfganges. Hier geht es nur darum die Hunde aufzufangen, die beim ersten Impfgang „durchgefallen“ sind. Bei einem immunen Hund seien weitere Auffrischimpfungen unnütz und wirkungslos.
Ausdrücklich wird empfohlen, so wenig Impfungen als möglich zu geben, um den Körper der Tiere nicht unnötig zu belasten. Mit Titertests (Blutabnahme und Antiköperbestimmung) lässt sich feststellen, ob der Hund immun ist, auch die Notwendigkeit der Auffrischimpfung nach 12 Monaten ließe sich darüber bestimmen.


Weiterführende Ausführungen:
Der Weltverband der Kleintierärzte schreibt in seinen Richtlinien, dass man gegen SHP (Staupe- Hepatitis-Parvovirose nicht häufiger als alle drei Jahre impfen soll. Diese Richtlinie wird allerdings von sehr vielen Tierärzten falsch verstanden. Denn sie empfehlen die Impfung gegen SHP (Staupe- Hepatitis-Parvovirose alle 3 Jahre durchführen zu lassen. Ein zum Himmel schreiender Unterschied! Noch immer werden von unzähligen Tierärzten regelmäßig im 3-Jahresabstand freundliche Impfaufforderungen über den Postweg an die Tierhalter verschickt. Ist dies wirklich auf falsche Auslegung, oder falsches Verstehen zurück zu führen? Fast drängt sich hier der Gedanke auf, dass man auf diese rentable Einnahmequelle nicht verzichten möchte. Es wird in Kauf genommen, dass unsere Haustiere, die keinerlei Möglichkeit haben sich dagegen zur Wehr zu setzen, alle 3 Jahre mit Schwermetallen und hochtoxischen Stoffen zu kranken und toxisch hoch belasteten Tieren generieren. Erkrankungen, die unsere Haustiere vor einigen Jahren noch kaum kannten, belasten heute deren Gesundheit und die Kassen der Tierhalter. Kritische Tierhalter stellen längst die Frage in welchem Zusammenhang diese gesundheitlichen Veränderungen unsrer Haustiere mit dem Erleiden der lebenslangen Überimpfungen stehen. Eine weitere Richtlinie des Weltverbands der Kleintierärzte appelliert dahingehend: Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP (Staupe- Hepatitis-Parvovirose besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT. Und diese klaren Aussagen werden von unzähligenTierärzten noch immer falsch verstanden? Dies möge unsere Lobby als naturheilkundlich orientierte Tiertherapeuten und Tierhomöopathen immer mehr stärken. In der Hoffnung, dass unser bisher oft nur kaum gehörter Appell lauter und lauter wird, und bis in jede verweißte Gasse hinein schallt. Erkenntnisse, die einige Tierärzte wach gerufen haben! Erkenntnisse, die für uns Tier-Naturheilkundler keinesfalls neu sind. Wir treten für diese Erkenntnisse seit jeher mit vollem Einsatz ein!



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